27. März 2025
Der Gestaltungsplan war lange in Arbeit. Die beiden Baugenossenschaften haben die Zeit genutzt, ihre Projekte weiterzuentwickeln.
Die wichtigste Neuerung: Die Siedlungen für rund 1000 Menschen werden autoarm! Claudia Vontobel, Präsidentin der BEP, freut sich: «Das gibt eine grosse Entlastung fürs Quartier und in der CO2-Bilanz.» Statt für Autos gibt es sehr viele Abstellplätze für Velos, eine Velo-Waschstation und Platz für Cargobikes.
Auch die Aussenräume sind jetzt noch klimafreundlicher geplant. Dank stark geschrumpfter Tiefgarage bleibt mehr Platz für Bäume. Die BEP begrünt zudem die Fassaden im Innenhof, was zu einem angenehmeren Microklima führt. Die ABZ wird ein sogenanntes Retensionsdach erstellen. Damit wird Regenwasser direkt auf dem Dach wieder verdunstet. Dies kommt der extensiven Dachbegrünung zugute. Beide Siedlungen sammeln Regenwasser für die Bewässerung der Pflanzen.
Die CO2-neutrale Energieversorgung bleibt unsichtbar: Die Seebahn-Höfe werden an einen EWZ-Wärmeverbund angeschlossen und beziehen Wärme aus dem Grundwasser.
Im Innenleben der Gebäude verändert sich auch etwas: Die ABZ plant neben klassischen Wohnungsgrundrissen von 1,5- bis 5,5-Zimmern auch Micro- und Grosswohnungen für WGs. Damit erweitert sie das Angebot für unterschiedliche Wohnbedürfnisse.